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Verena Reinecke

Überblick der Lerninhalte (Systemischer Berater)

Der theoretische Input der Gesamtausbildung wird mit Fällen aus der Praxis anschaulich vermittelt, bereits Erlerntes wiederholt und so sinnvoll mit den neuen Aspekten verknüpft. Rollenspiele, Diskussionen, Übungen sowie analytische Feedbacks unterstützen den Wissenstransfer in die Praxis. Somit ist ein kontinuierlicher Kompetenzzuwachs sichergestellt.

Die Teilnehmer erhalten einen Reader mit relevanten Texten , Literaturhinweise und Informationsmaterialien zur begleitenden und tiefergehenden Beschäftigung mit einzelnen Seminarinhalten (Selbstlernstunden). Empfohlene Praxistransferstunden dienen der Übertragung des Erlernten in den eigenen beruflichen Alltag. Die Teilnehmer können so ihr neu erworbenes Wissen direkt anwenden und professionell integrieren. Daraus resultierende Schwierigkeiten oder Fragen können während der Ausbildungsmodule mit den Trainern oder auch direkt in der Supervision geklärt werden..

Modulüberblick


  • Der Systembegriff – Definition, Eigenschaften von Systemen, Systementwicklung
  • Systemische Grundannahmen und Haltungen
  • Beratungs- und Therapieformen
  • Einsatzmöglichkeiten der systemischen Beratung
  • Die vier Phasen des systemischen Beratungsprozesses
  • Auftrag und Anliegen in der Beratung
  • Repräsentationsformen für Systeminformationen
  • Das Genogramm – Beziehung en zwischen Familienmitgliedern sichtbar machen
  • Die große Systemzeichnung
  • Das Organigramm
  • Phänomene in Beratung und Therapie: Abwehrmechanismen, Übertragung, Gegenübertragung und Widerstand
  • Interaktion und Konfliktentstehung aus systemischer Sicht
  • Konfliktarten und Konflikttypologien
  • Konfliktlösungsstile: Welcher Konflikttyp bin ich? Wie entsteht Konfliktfähigkeit?
  • Eskalation von Konflikten, Interventionsstrategien und Konfliktlösung
  • Die Haltung des Beraters
  • Systemische Fragetechniken I : Zugangsfragen, zirkuläre Fragen, Klassifikationsfragen u.a.
  • Einführung in Metaphorische Techniken
  • Skulpturarbeit
  • Arbeit mit Bodenankern
  • Familienbrett, Systembrett
  • Tetralemma-Aufstellung
  • Systemische Fragetechniken II: Fragen zur Wirklichkeitskonstruktion, Fragen zur Möglichkeitskonstruktion, lösungsorientierte Verbesserungsfragen u.a.
  • Metaphorische Techniken anwenden
  • Die Systemrekonstruktion als Interventionstechnik zum Verständnis des Klientensystems
  • Thematischer Exkurs: Umgang mit Mobbing aus systemischer Sicht (Entstehung, Folgen für die Betroffenen, Interventionsmöglichkeiten)
  • Metaphorische Techniken: Geschichten und Metaphern, metaphorische Rituale, Witze
  • Ressourcen des Klienten erkennen, aufzeigen und nutzbar machen
  • Familien- und Systemaufstellungen
  • Klärung des Anliegens – Wann ist eine Systemaufstellung geeignet? Wann nicht?
  • Formen von Systemaufstellungen
  • Die Umsetzung in der Praxis und die Wirkung von Aufstellungen
  • Der äußere Rahmen
  • Ablauf der vier Beratungsphasen
  • Kontrakte, Ziele, Verläufe im systemischen Beratungsprozess
  • Gestaltung des Abschlusses
  • Single-Session-Beratung / -Therapie
  • Kommentare und Interventionen: Joining, Stockwerkarbeit, netzförmige Interaktion, positive/wertschätzende Konnotation, Reframing u.w.
  • Das reflektierende Team
  • Paararbeit - Systemische Grundannahmen in partnerschaftlichen Beziehungen
  • Stolpersteine in Paarbeziehungen
  • Übungen für die Paarberatung
  • Besonderheiten der Beratung mit Kindern / Jugendlichen
  • Entwicklungspsychologische Grundkenntnisse
  • Kommunikation mit Kindern / Jugendlichen – Wie findet der Berater einen Zugang? Wie gelingt die Kooperation zwischen Kindern / Jugendlichen und dem Berater?
  • Chancen und Herausforderungen in der Beziehungsgestaltung innerhalb der Familie und außerhalb
  • Einbezug der Helfersysteme
  • Alters- und entwicklungsgemäße systemische Methoden
  • Grundlagen der Lebensflussarbeit
  • Visualisierung der Wendepunkte im Lebensfluss
  • Entwicklung von Visionen für die Gegenwarts- und Zukunftsgestaltung
  • Perspektivwechsel
  • Anpassung an unterschiedliche Beratungssituationen / Klienten
  • Variationen der Methode
  • Konzerne, Familienbetriebe, Vereine – Systeme in beruflichen Zusammenhängen verstehen
  • Effektive Beratungsarbeit mit Gruppen und Teams, Gruppendynamik
  • Auftragsklärung in der systemischen Teamberatung
  • Systemische Teamentwicklung
  • Grundlagen systemischer Organisationsberatung
  • Einsatz geeigneter systemischer Methoden
  • Ziele und Einsatzmöglichkeiten – das Anliegen in der Supervision
  • Erzeugen von Multiperspektivität
  • Prozessorientierung versus Ergebnisorientierung
  • Die Rolle des Supervisors
  • Ablauf einer Supervision

Modul 13: Kolloquium