Der Nutzen einer Mediationsausbildung mit Steinbeis-Zertifikat

In einer Mediationsausbildung erlernen Sie Fähigkeiten, die Ihnen nicht nur in der Funktion als Mediator weiterhelfen. Wir erleben tagtäglich in unserem Umfeld Konflikte, sei es im privaten oder beruflichen Bereich. Davon berichten alle unsere Alumni nach abgeschlossener Ausbildung in ihren Teilnehmerstimmen.

In beiden Kontexten sind wir entweder Teil des Konfliktsystems oder beobachten den Konflikt von außen. In einer Mediationsausbildung erlernen Sie Kommunikationswerkzeuge, die Sie dazu befähigen als Unbeteiligter deeskalierend und als Beteiligter zielorientierter mit Konfliktsituationen umzugehen. Im Konkreten heißt das:

 

Sie erwerben eine der Schlüsselkompetenzen für die VUCA-Welt: Konfliktkompetenz.

In einer Welt, die von Schwankungen, Unsicherheit, zunehmender Komplexität und Mehrdeutigkeit geprägt ist, kommt es auch zu einem steigenden Bedarf Konflikte zu lösen. Die steigenden Anforderungen verursachen zusätzliche Zielkonflikte für Organisationen aber auch Individuen, die fortwährend neu verhandelt werden müssen. Hierfür stellt Konfliktkompetenz den Schlüssel zum Erfolg dar.

Durch gezielten Einsatz von Fragetechniken deeskalieren Sie eskalierte Konflikte.

Sie erlernen den gezielten Einsatz von Fragetechniken, um die Konfliktbeteiligten dabei zu unterstützen, sich ihrer Interessen bewusst zu werden, um diese im weiteren Verlauf des Verfahrens zielorientiert zu verfolgen und in eine Verhandlungslösung einzubringen. Dabei ist die Art der Fragestellung durch den Mediator ein entscheidendes Instrument für einen erfolgreichen Verlauf des Verfahrens.

Sie sind in der Lage festgefahrene Konfliktmuster zu erkennen und aufzubrechen

Sicherlich haben Sie sich schonmal in einem Konflikt in einer Sackgasse befunden. Man hat das Gefühl, alles was man unternimmt, macht die Situation nur noch schlimmer. In solchen Situationen kann in der Regel nur noch die Einbeziehung von externen Unbeteiligten Abhilfe schaffen, die die ablaufenden Konfliktmuster adressieren und aufbrechen. Dies gelingt durch verschiedenste Interventionstechniken, wie bspw. dem Ergründen der positiven Absichten des Handelns, durch Einzelgespräche (sogenanntes Shuttlen) oder auch Reframing-Techniken, um einige wenige zu nennen.

In der Ausbildung zum Mediator verbessern Sie Ihre Verhandlungsfähigkeiten.

Als eins der wesentlichen Bestandteile der Mediation ist das Verhandeln nach Harvard-Konzept zu nennen. Im Rahmen der Ausbildung erlernen Sie verschiedene Verhandlungsstile kennen und wenden diese auch in Rollenspielen an, sodass Sie Ihren Werkzeugkasten methodisch erweitern und hierzu auch reflektieren. Dies hilft Ihnen dabei Ihre Handlungsoptionen bei Verhandlungen von rein distributiven Verhandlungsstrategien zu integrativen Verhandlungsstrategien weiter zu entwickeln.

Sie möchten hierzu weiterlesen? Unser Mediator und Projektleiter Jonathan Barth hat hierzu eine interessante Buchpublikation verfasst: Hier geht’s zum Weiterlesen

Sie verbessern Ihre Fähigkeiten, sich in andere Personen hineinzuversetzen.

Mediation beruht grundlegend auf der Fähigkeit, die Interessen und Bedürfnisse aller Parteien herauszuarbeiten. Damit das gelingt, braucht es ein hohes Maß an Empathie und die Fähigkeit sich in andere Menschen hineinzudenken und hineinzufühlen. Dieses Prinzip wird in Mediationsausbildungen im Rahmen von Rollenspielen realisiert, da sie die Mediation aus allen Blickwinkeln erleben und somit Ihr eigenes Handeln aus verschiedenen Blickwinkeln beurteilen und erfahren können.

Als Führungskraft erhalten Sie die Kompetenz die Interessen und Bedürfnisse Ihrer Teammitglieder zu verstehen und sind dadurch besser in der Lage zu führen.

In der Ausbildung erlernen Sie die Interessen und Bedürfnisse zu ergründen, die hinter den Handlungen und Worten von Menschen stecken. Durch die verinnerlichte mediative Grundhaltung können Sie die Interessen Ihrer Teammitglieder ebenfalls ergründen und sich auf diese einstellen. Wenn Sie genau wissen, was Ihre Teammitglieder antreibt, können Sie sie auch besser führen. Das führt zu einer produktiveren und konfliktärmeren Kooperation und somit zu einer effizienteren Führung.

Ihr eigener Umgang mit Konflikten ändert sich.

Durch die erlernten Analysewerkzeuge für Konflikte und der kontinuierlichen Reflexion zu Konfliktdynamiken stellt sich eine neue Grundhaltung im Konfliktumgang ein. Diese wenden Sie ganz automatisch im Alltag, sowohl im beruflichen aber auch im privaten Kontext an. Eine Mediationsausbildung hat neben der Vermittlung von kognitiven Inhalten auch den Effekt der Persönlichkeitsentwicklung. Durch das Hinterfragen eigener Strategien der Konfliktbearbeitung und der Erweiterung eigener Handlungsweisen in Verhandlungssituationen erfahren unsere Teilnehmenden eine höhere Stufe der Umsichtigkeit und sind besser in der Lage andere Interessen und Bedürfnisse in ihr Denken und Handeln zu integrieren.

Sie verstehen Konfliktdynamiken in Teams und Organisationen und können gewinnbringend intervenieren.

Konflikte im Arbeitskontext sind in besonderer Sicht anspruchsvoll. Neben den Prinzipal-Agenten-Beziehungen wirken auf diese Beziehungen stets bewusst gesteuerte Systeme, die die Maximierung von Effizienz als Ziel haben. Führt man also Mediationen im Arbeitskontext durch, so sind genaue Analysen bezüglich der Wechselwirkungen zwischen Einzelakteuren und organisationalen Strukturen zu berücksichtigen. Wie Sie die Beziehungen klar analysieren und für ein Konfliktlösungsverfahren funktional einsetzen, erlernen Sie in der Steinbeis-Ausbildung zum Wirtschaftsmediator.

Sie können die Methodiken der realen Welt auf die Online-Welt übertragen und dadurch innovative Dienstleistungen im Mediationsbereich anbieten.

Als innovativer Mediationsdienstleister haben wir schon früh Pionierarbeit auf dem Gebiet der Online-Mediation geleistet. Seit dem Jahr 2013 zählt die Online-Mediation zum Curriculum von Steinbeis-Ausbildungen. Als Teilnehmende der Ausbildung können Sie die Prinzipien der Mediation in die Welt der Online-Kommunikation transferieren und vertiefen Ihre Fähigkeiten auf diesem Gebiet. Sie partizipieren dabei von unseren Erfahrungen unserer Pilotprojekte, die wir in zahlreichen Fachpublikationen geteilt haben.