Mediationsanfrage
Sie befinden sich hier: Berufsbegleitende Ausbildung    Kooperativer Berater

Überblick der Lerninhalte (Trennungs- und Scheidungsberater)

Der Ablauf der Ausbildung gliedert sich in mehrere Module. Die vermittelten Kenntnisse eines jeden Schwerpunktes werden anhand praktischer Übungen und Rollenspiele vertieft. Die Gesamtausbildung mit Hochschulzertifizierung umfasst 232 Stunden, wovon 112 Stunden als Präsenzveranstaltung vor Ort absolviert werden.

  • Juristische Grundlagen des FamFG: Grundentscheidungen und Grundprinzipien
  • Professionelle Angebote nach dem FamFG im Überblick: Informationen, Beratung, Mediation
  • Grundlagen der Verfahrensbeistandschaft gemäß §§ 158 und 167 FamFG
  • Beratungskonzepte und -theorie
  • Umgang mit Vertraulichkeit, Freiwilligkeit / Arbeiten im Zwangskontext
  • Kooperation mit sozialen Institutionen und Akteuren
  • Grundlagen der Kommunikation und Kommunikationstechniken: Paraphrasieren, Verbalisieren, Reframing, verbale und nonverbale Kommunikation
  • Grundlagen mediativen Fragens
  • Reflexion eigenen Konfliktverhaltens
  • Aushandeln von Vereinbarungen, Einsatz mediativer Methoden und Techniken
  • Praxisfälle
  • Phasen von Trennung und Scheidung
  • Merkmale hocheskalierter Elternkonflikte
  • Entstehungsbedingungen hocheskalierter Elternkonflikte
  • Umgang mit Ambivalenzen der Eheleute/Eltern
  • Interventionsmöglichkeiten im Überblick und am Fallbeispiel
  • Interventionen auf der individuellen Ebene (persönliche Krisen), auf der inter-psychischen Ebene (zwischen den Eltern), bzgl. der Herkunftsfamilie und neuer Partner
  • Grenzen der Konfliktarbeit bei Hochstrittigkeit
  • Praxisfälle
  • Supervision
  • Reaktionen von Kindern auf Trennung und Scheidung
  • Gespräche mit Kindern/Jugendlichen (Vertiefung)
  • Konfliktverständnis von Kindern und Umgang mit Ambivalenzen bei Kindern
  • Pädagogisch analytische Elternaufklärung über Kinder bei Trennung und Scheidung
  • Beteiligung von Kindern an der Beratung und an der Erarbeitung von Eltern/Eltern-Jugendlichen-Vereinbarungen
  • typische Probleme in der Beratung (Kind will nicht“, „Wechsel klappt nicht“, „können nicht miteinander sprechen“ etc.)
  • Praxisfälle
  • Supervision
  • Gestaltung des Umgangs nach Trennung bzw. Scheidung im Sinne des Kindes
  • Betreuungsmodelle im Vergleich: Residenzmodell (z.B. Besuche beim anderen Elternteil am Wochenende / in den Ferien) vs. Wechselmodell (alternierende Obhut / Paritätische Doppelresidenz)
  • Nestmodell als besondere Form des Wechselmodells
  • Voraussetzungen und Kontraindikationen der Betreuungsalternativen
  • Stand der empirischen Forschung zu den Folgen aus psychologischer Sicht
  • Rechtliche Grundlagen und Folgen der Betreuungsregelungen
  • Praxisfälle
  • Prüfungskolloquium