home email sitemap
Sie befinden sind hier: Ausbildung > Wirtschaftsmediation
20.06.2013 - 10:01 Uhr
Stimmen zur Ausbildung

Ausbildung Mediator - Wirtschaftsmediation (m/w)

in Kooperation mit dem Steinbeis Beratungszentrum Wirtschaftsmediation

Die Tätigkeit als Mediator(in) ist vielfältig und erfordert unterschiedlichste Fähigkeiten und Kompetenzen. Die Ausbildung vermittelt daher einerseits Verfahren, Methoden und Rollenverständnis der Mediation, um den Prozess sicher steuern zu können. Andererseits werden die speziellen Mediationsfelder der Wirtschafts- mediation erschlossen. Die Teilnehmer lernen damit Konflikte innerhalb von Organisationen und zwischen Unternehmen einer sachgerechten und verträglichen Lösung zuzuführen. Außerdem qualifizieren sie sich auch für die Aufgabe, Konfliktmanagementsysteme in Unternehmen aufzubauen.

Da Mediation nicht nur eine „Technik“, sondern auch Haltung und Reflexionsvermögen erfordern, werden mit der Ausbildung auch Konfliktlösungskompetenzen und persönliche Konfliktfähigkeit gestärkt.

Termine nächste Ausbildung (Stuttgart):

Modulzeiten: 1.Tag 13:00-19:00 Uhr, 2. Tag 09:00-18:00 Uhr, 3. Tag 09:00-16:00 Uhr

Beginn: 20.06.2013 in Stuttgart

Modul 1 24 Std. 20.06. – 22.06.2013
Modul 2 24 Std. 29.08. – 31.08.2013
Modul 3 24 Std. 17.10. – 19.10.2013
Modul 4 24 Std. 05.12. – 07.12.2013
Modul 5 24 Std. 16.01. – 18.01.2014
Modul 6 24 Std. 13.02. – 15.02.2014

Beginn: 21.11.2013 in Stuttgart

Modul 1 24 Std. 21.11. – 23.11.2013
Modul 2 24 Std. 09.01. – 11.01.2014
Modul 3 24 Std. 20.03. – 22.03.2014
Modul 4 24 Std. 15.05. – 17.05.2014
Modul 5 24 Std. 26.06. – 28.06.2014
Modul 6 24 Std. 17.07. – 19.07.2014

Termine nächste Ausbildung (Leipzig):

Modulzeiten: 1.Tag 13:00-19:00 Uhr, 2. Tag 09:00-18:00 Uhr, 3. Tag 09:00-16:00 Uhr

Beginn: 18.07.2013 in Leipzig

Modul 1 24 Std. 18 .– 20.07.2013
Modul 2 24 Std. 29. – 31.08.2013
Modul 3 24 Std. 19. – 21.09.2013
Modul 4 24 Std. 10. – 12.10.2013
Modul 5 24 Std. 07. – 09.11.2013
Modul 6 24 Std. 12. – 14.12.2013

*Hinweis: Module können auch einzeln gebucht werden.

Beginn: 19.09.2013 in Leipzig

Modul 1 24 Std. 19. – 21.09.2013
Modul 2 24 Std. 07. – 09.11.2013
Modul 3 24 Std. 12. – 14.12.2013
Modul 4 24 Std. 23. – 25.01.2014
Modul 5 24 Std. 06. – 08.03.2014
Modul 6 24 Std. 10. – 12.04.2014

*Hinweis: Module können auch einzeln gebucht werden.

Beginn: 06.02.2014 in Leipzig

Modul 1 24 Std. 06.02. – 08.02.2014
Modul 2 24 Std. 13.03. – 15.03.2014
Modul 3 24 Std. 03.04. – 05.04.2014
Modul 4 24 Std. 08.05. – 10.05.2014
Modul 5 24 Std. 05.06. – 07.06.2014
Modul 6 24 Std. 10.07. – 12.07.2014

*Hinweis: Module können auch einzeln gebucht werden.

 

Termine derzeitig laufende Ausbildung (Stuttgart):


Modul 1 24 Std. 14.11. – 16.11.2012
Modul 2 24 Std. 31.01. – 02.02.2013
Modul 3 24 Std. 07.03. – 09.03.2013
Modul 4 24 Std. 18.04. – 20.04.2013
Modul 5 24 Std. 30.05. – 01.06.2013
Modul 6 24 Std. 04.07. – 06.07.2013

Termine derzeitig laufende Ausbildung (Leipzig):


Modul 1 24 Std. 21. – 23.02.2013
Modul 2 24 Std. 21. – 23.02.2013
Modul 3 24 Std. 25. – 27.04.2013
Modul 4 24 Std. 06. – 08.06.2013
Modul 5 24 Std. 11. – 13.07.2013
Modul 6 24 Std. 05. – 07.09.2013

*Hinweis: Module können auch einzeln gebucht werden.


Überblick Module

  • Modul 1: Grundlagen der Mediation

    Ziel des Einführungsseminars ist es, einen Überblick über die Mediation sowie deren Anwendungsbereiche zu geben und die Teilnehmer an die Vorgehensweise und Rolle des Mediators heranzuführen. Die aktive Einbeziehung und Selbsterfahrung der Teilnehmer soll die wesentlichen Unterschiede zu anderen Konfliktlösungsmethoden wie Schlichtung, Schiedsverfahren oder gerichtliches Verfahren aufzeigen und erfahrbar machen. Außerdem wird im ersten Modul die Arbeitsgrundlage für das Training gelegt.

    Thema (Lernziel) Inhalt und Methode (24 Zeitstunden)
    Arbeitsgrundlage im Training
    • Kennenlernen der Teilnehmer
    • Vereinbarungen zur Arbeitsweise in der Ausbildung
    • Lernmethoden in der Ausbildung („Erlernbarkeit“ der Mediation)
    Grundlagen
    • Grundzüge und Idee der Mediation
    • Grundprinzipien der Mediation
    Geschichte der Mediation Geschichte, historische Wurzeln und Entwicklung der Mediation
    Selbsterfahrung von Mediation Selbstreflexion im Rollenspiel
    Unterschiede zu anderen Verfahren Erarbeitung der wesentlichen Unterschiede zu anderen Konfliktlösungsmethoden wie Gerichts-, Schlichtungs- und Schiedsverfahren, Abgrenzung zu Therapie und Beratung
    Haltung des Mediators (Grundzüge) Mediation als Haltung – Aufgaben und Rollen des Mediators
    Phasen der Mediation Überblick über Phasen der Mediation anhand eines durchgängigen Fallbeispiels
    Kriterien Erarbeitung der Vor- und Nachteile der einzelnen Konfliktbearbeitungsmethoden anhand der Mediationsgrundsätze
    Umsetzung und Rolle des Rechts
    • Rolle und Mediieren des Rechts
    • Rechtliches und mediatives Konfliktverständnis
    • Mediationsvertrag und Mediationsvereinbarung
    • Berufsrechtliche Rahmenbedingungen der Mediation

  • Modul 2: Rolle und Haltung, Konfliktkompetenz

    Mediation lebt in erster Linie von der Haltung und der Persönlichkeit des Mediators. Diese sichern die notwendige Unabhängigkeit, Allparteilichkeit und Akzeptanz bei den beteiligten Parteien. Das zweite Modul bildet daher einen wesentlichen Schwerpunkt und Kern der Ausbildung. Ziel ist es, die Teilnehmer für ihr eigenes Verhalten zu sensibilisieren und dessen Auswirkung auf die Medianten zu erkennen. Darüber hinaus sollen die Teilnehmer in die Lage versetzt werden, Vertrauen aufzubauen um damit als unabhängiger, allparteilicher Vermittler anerkannt zu werden.

    Thema (Lernziel) Inhalt und Methode (24 Zeitstunden)
    Konflikte verstehen
    • Typologie von Konflikten
    • Verschiedene Konflikttiefen und ihre Bearbeitungsmöglichkeiten
    • Konfliktanalyse, Konflikteskalation, Dynamik und Stufen
    • Funktionen von Konflikten (innerhalb der Konfliktparteien und innerhalb der Gesellschaft)
    „Das Eigene“ in der Mediation Das eigene Konfliktverhalten erkennen und die Auswirkungen auf den Mediationsprozess verstehen
    Mediationsmodelle Vorstellung und Erarbeitung der unterschiedlichen Ansätze, Modelle sowie des Harvard-Konzepts Entwicklung eines eigenen, persönlichen „Mediationsstils“
    Systemisches Arbeiten Der Systemische Ansatz – Modell und Umsetzung in der Mediation, mediatives Konfliktverständnis
    Selbstbehauptung Selbstbehauptung, Wechselbezüglichkeit und Gemeinsamkeiten in der Mediation
    Ressourcen Ressourcen in Konflikten erkennen und im Mediationsprozess nutzen
    Wahrnehmung Psychologie der Wahrnehmung, Umgang mit unterschiedlichen Konfliktperspekt
    Neutralität und Allparteilichkeit Erfahrung, Reflexion und Umgang mit der Neutralität und Allparteilichkeit
    Emotionen Umgang mit den eigenen Emotionen und Emotionen der Medianten, Wertekonflikte
    Vertraulichkeit Sicherung der Vertraulichkeit im Fall von Vor- und Einzelgesprächen
    Transformatorisches Arbeiten Wenn es nicht nur um die Lösung geht – Veränderung von Kommunikationsmustern der Medianten

  • Modul 3: Fragen statt Ratschläge geben – Kommunikation in der Mediation

    Ziel dieses Moduls ist das Erlernen und Beherrschen von Fragetechniken – dem zentralen „Handwerkszeug“ des Mediators. Schwerpunkt ist die Entwicklung einer methodisch fundierten Vorgehensweise, die ein situativ angemessenes Fragen ermöglicht.

    Thema (Lernziel) Inhalt und Methode (24 Zeitstunden)
    Kommunikationstechniken
    • Theorie der Kommunikation
    • Kommunikationsmuster und Kommunikationsverlauf in der Mediation
    • Einzelne Techniken wie Paraphrasieren, Fokussieren, Partialisieren, Konkretisieren
    Zuhören Aktives Zuhören als Grundlage mediativen Fragens
    Grundlagen mediativen Fragens Einführung in die Technik des Fragens, Sinn von Fragen im systemischen Sinn – warum es besser ist, als Mediator zu fragen, anstatt Ratschläge zu geben
    Hypothesen Wie komme ich als Mediator auf geeignete, hilfreiche Fragen? Ressourcenorientierte Hypothesenarbeit in der Mediation - Auswege aus festgefahrenen Konfliktmustern und Problemorientierung
    Fragematrix Das „Neun-Felder-Modell“ in der Mediation
    Fragen zur Selbstbehauptung Mit reflexiven Fragen die Medianten in ihrer Wirklichkeit abholen, Interessen und Bedürfnisse erarbeiten, Ressourcen erkennen
    Fragen zur Wechselbezüglichkeit Wie die Medianten einen anderen Blick auf den Konflikt bekommen Zirkuläres Fragen in der Mediation – Perspektivenwechsel durch Fragen
    Umgang mit Widerständen in der Mediation „Verbotene“ Fragen in der Mediation?
    Lösungsfragen Fragen zum Entwickeln von Lösungen, Bewerten und Verhandeln

  • Modul 4: Mediation im innerbetrieblichen Bereich – geschickte Fälle, Co-Mediation

    Ziel dieses Moduls ist die sichere Beherrschung von innerbetrieblichen Mediationen. Schwerpunkt sind die sogenannten geschickten Fällen. Nimmt der Initiator der Mediation nicht selbst an der Mediation teil, ist die Rollenklärung des Initiators im Mediationsprozess ein zentrales Thema in der Vorlaufphase. Gerade im innerbetrieblichen Bereich stehen damit zentrale Grundprinzipien der Mediation wie Vertraulichkeit, Neutralität und Allparteilichkeit, Eigenverantwortung und Freiwilligkeit in Frage. Zentrale Bedeutung kommt in diesen Fällen auch der Einbindung von Führungskräften und dem hierarchieübergreifenden Arbeiten zu.

    Thema (Lernziel) Inhalt und Methode (24 Zeitstunden)
    Pre-Mediation Vorbereitung innerbetrieblicher Mediationen, Einbindung von Mitarbeitern und Schaffung einer Arbeitsgrundlage für den Mediationsprozess
    Geschickte Fälle Auftragsklärung mit dem Initiator der Mediation (z.B. Vorgesetzter), Klärung der Rahmenbindungen für den Mediationsprozess, insb. Ergebnisoffenheit, Freiwilligkeit und Vertraulichkeit
    Delegierte im Mediationsprozess Umgang mit Vertretern in der Mediation, Einbindung der „Vertretenen“, z.B. von Mitarbeitern in der jeweiligen Abteilung sowie möglicher weiterer Interessensgruppen
    Co-Mediation Das Arbeiten im Mediatoren-Team, Modelle der Zusammenarbeit, Ressourcen für den Mediationsprozess, Fallstricke
    Mehrparteienmediation Umgang mit großen Gruppen in der Mediation (z.B. bei Teamkonflikten)
    Ergebnissicherung Sicherung von juristisch nicht vollstreckbaren Ergebnissen (z.B. Umsetzung einer Vereinbarung zur Kommunikation im Unternehmen).
    Visualisierungs- und Kreativitätstechniken Grundlagen der Visualisierung, einzelne Visualisierungsmethoden und -techniken
    Grundlagen der kreativen Lösungsfindung

  • Modul 5: Kurzmediation

    Inhalt von Modul 5 ist die Kurzmediation, d.h. die Mediation in zeitlich eingegrenzten Fällen oder bei kurzfristig erforderlichen Lösungen. Für den Mediator heißt dies, ein effizientes Zeitmanagement umzusetzen, ohne oberflächlich zu arbeiten. Gerade in der Praxis ist die Kurzmediation zunehmend gefragt.

    Thema (Lernziel) Inhalt und Methode (24 Zeitstunden)
    Vorlaufphase Vorlaufphase in der Mediation – Auftragsklärung, Vorgespräche, Ergebnisoffenheit
    Kürzen, aber wo? Phasenmodell der Mediation und dessen Grenzen in der Kurzmediation
    Einzelgespräche
    • Sinn und Zweck von Einzelgesprächen
    • Gefahren und Risiken von Einzelgespr ächen
    Verfahrensmanagement Verfahrensplanung
    Zeitmanagement
    • Zeit und Raum in der Mediation
    • Umgang als Mediator mit Zeitdruck – das eigene Zeitverständnis
    Verhandeln Mediatives Verhandeln, Verhandlungsmodelle insbesondere in der Lösungsphase der Mediation
    Der Anwalt in der Mediation
    • Rolle und Aufgaben des Anwalts in der Mediation
    • Wie gelingt die erfolgreiche Einbindung in den Mediationsprozess?
    Ergebnissicherung Umsetzung und transformatorisches Arbeiten in der Kurzmediation

  • Modul 6: Praxis und Marketing, Online-Mediation, telefonische Mediation

    Online-Konfliktlösung ist mehr als „Strohfeuer“. Immer häufiger wird in Unternehmen oder mit Kunden per E-Mail, Videokonferenzen und anderen internetbasierten Plattformen kommuniziert. Konflikte entstehen „Online“ und werden immer häufiger auch online bearbeitet. Daher setzen wir im letzten Modul einen Schwerpunkt auf die Online-Mediation. Auch der sichere Umgang mit telefonischer Mediation ist unerlässlich. Das Telefon steht meist am Anfang einer jeden Mediation und ist für deren weiteren Verlauf (Vertrauensaufbau usw.) entscheidend.

    Im Marketing geht es darum, wie Fälle akquiriert werden können. Auch das interne Marketing in Unternehmen für Mediation spielt eine wichtige Rolle. Die Teilnehmer für den „Spagat“ zwischen Akquisition und notwendiger Unabhängigkeit des Mediators sensibilisiert werden.

    Thema (Lernziel) Inhalt und Methode (24 Zeitstunden)
    Formen der Online-Konfliktlösung
    • Synchrone und asynchrone Online-Mediation
    • Erfahrungen mit Online-Konfliktlösung
    • Hypride Verfahren
    • Anwendungsfelder
    Wahrnehmung „Online“
    • Die unterschiedlichen Kommunikationskanäle und deren Ansprache in der Online-Mediation
    • Vertrauensaufbau
    Online-Mediationstechniken
    • Techniken der text- und videobasierten Online-Kommunikation
    • Verfahrenssteuerung und Zeitmanagement
    Telefonmediation
    • Telefonischer Erstkontakt in der Mediation
    • Gesprächstechniken der Telefonmediation
    Marketing und Akquisition
    • Der „Spagat” im Marketing der Mediation
    • Wettbewerbsrechtliche Fragen
    • Unternehmensinternes Marketing für Inhouse-Mediatoren/Führungskräfte
    • Rolle der entscheidenden Führungskraft
    Umsetzung in die Praxis Entwicklung einer persönlichen „Zielvereinbarung“ für die nächsten Schritte nach der Ausbildung

  • Die Mediationsanaloge Supervision

    Die Supervision fängt dort an, wo die Ausbildung bzw. das Training aufhört - bei der Umsetzung in die berufliche Praxis. Konfliktkompetenzen, mediative Fertigkeiten und die Tätigkeit als Mediator erfordern ein hohes Maß an Erfahrung und Reflexion der beruflichen Arbeit.

    Auch das neue Mediationsgesetz sowie unsere Verbandszertifizierung fordern die Supervision als Bestandteil einer guten Ausbildung. Die von uns angebotene mediationsanaloge Supervision basiert auf den Grundsätzen der Mediation.

    Supervision = Widerstand?

    Supervision stößt - vor allem bei negativen Erfahrungen mit der Methode - gelegentlich auf Widerstand und Ablehnung. Wir haben jedoch die Erfahrung gemacht, dass die von uns praktizierte mediationsanaloge Supervision als sehr hilfreich erlebt wird. Und "anders" als so manch erlebte Supervision.

    Die mediationsanaloge Supervision ist...
    • zukunftsorientiert, nicht psychologisierend und therapierend,
    • strukturiert und zielorientiert, nicht ein "darüber reden",
    • vertraulich und fair, nicht zwanghaft,
    • selbstbestimmt, nicht aufoktroyiert.

    Ziel der Supervision ist die individuelle Klärung von konkreten Fragen und Fällen. Außerdem findet ein Prozess des kollektiven Lernens und der fachlichen Vertiefung statt. Durch die Supervision werden neue Perspektiven und Optionen entwickelt, Blockaden angegangen, "blinde Flecken" geortet und die professionelle Sicherheit und Identität gestärkt.

    Wann und wie ist Supervision sinnvoll?

    Wir bieten sowohl Einzelsupervision als auch Supervision in der Gruppe an. Diese können individuell vereinbart werden. Darüber hinaus begleiten wir in regelmäßigen Abständen offene Supervisionsgruppen. Für Unternehmen bieten wir auch Inhouse-Supervision an.

  • Intervision

    Auch die Intervision ist Bestandteil unserer Ausbildung. Die Intervision wird von unseren Teilnehmergruppen organisiert und durchgeführt.

    Die Intervision kann zur Reflexion und Besprechung von Fällen genauso zum Üben von speziellen Situationen genutzt werden. In der Ausbildung geben wir Ihnen einen Leitfaden für die Intervision zur die Hand.

    Für die Intervisionsgruppen stellen wir bei Interesse Räumlichkeiten zur Verfügung.

Zielgruppe

Neben Rechtsanwälten und anderen Freiberuflern richtet sich die Ausbildung zum Wirtschaftsmediator an Führungskräfte, Justiziare, Personalverantwortliche, Betriebs- und Personalräte, Psychologen, Projektleiter, Sozialpädagogen und Mitarbeiter aus Behörden. Die Ausbildung ist somit interdisziplinär. Der Austausch verschiedener Professionen ist eine wichtige Grundlage für unterschiedliche Sichtweisen und die spätere Arbeit in dem Bereich Mediation und Konfliktmanagement.

Abschluss

1. Stufe: Zertifizierter Mediator nach Mediationsgesetz

Umfang, Inhalte und Aufbau der Ausbildung entsprechen der voraussichtlichen Ausbildungsrichtlinie des Deutschen Mediationsgesetzes.

2. Stufe: Abschluss mit Hochschulzertifikat und auf Wunsch mit Verbandszertifizierung

Damit haben Sie die Möglichkeit, einen hochwertigen Abschluss mit Hochschulzertifikat an der Akademie für Soziales und Recht der Steinbeis-Hochschule-Berlin zu erwerben.

  • Sie sind berechtigt, die Bezeichnung Wirtschaftsmediator (Steinbeis) zu tragen.
  • Sie erhalten Credit Points (CP) nach ECTS, die Ihnen in anderweitigen Hochschulfort- und -ausbildungen angerechnet werden können.
  • Sie haben ein anerkanntes Zertifikat einer der größten privaten, staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland, an der viele tausend Führungskräfte studiert haben und die einen hervorragenden Ruf in der Wirtschaft genießt.

3. Stufe: Verbandszertifizierung

Nach Dokumentation von zwei Mediationsfällen haben Sie die Möglichkeit, zusätzlich eine Verbandsanerkennung des DFfM zu erhalten. Damit werden Sie auch in der Mediatorenliste des DFfM geführt.

Voraussetzungen für die Teilnahme

Erfolgreiche Mediatoren verfügen über Reflexionsvermögen, kommunikative Fähigkeiten und Offenheit anderen Menschen gegenüber. Dies sind auch die Kriterien, die Teilnehmer für die Ausbildung mitbringen sollten. Darüber hinaus sollte die Bereitschaft bestehen, sich in der Gruppe, durch praktische Übungen und Rollenspiele mit dem Thema auseinanderzusetzen. Vorkenntnisse aus der Mediation sind nicht erforderlich.

Zugangsvoraussetzungen für den Erwerb eines Hochschulzertifikates

Abgeschlossenes Hochschulstudium oder abgeschlossene Berufsausbildung und einschlägige Berufserfahrung von mind. 3 Jahren (bei Abweichungen ist eine Einzelfallprüfung notwendig).

Prüfung

Am Ende der Ausbildung steht die Einreichung einer schriftlichen, wissenschaftlichen Hausarbeit (Umfang max. 12 Seiten). In einem Prüfungskolloquium halten die Teilnehmer dazu ein Referat und im Anschluss folgt ein Prüfungsgespräch über die präsentierte Arbeit sowie über allgemeine Grundlagen der Mediation (20 min zzgl. Diskussion). Die Prüfungen sind für angemeldete Besucher offen. Haben die Teilnehmer dokumentierte Mediationsfälle eingereicht, werden diese in einem Fachgespräch vorgestellt, reflektiert sowie ebenfalls zertifiziert. Die Prüfung erfolgt gemäß Prüfungsordnung der Hochschule. Für die Zulassung müssen folgende Kriterien erfüllt sein:

  • Vorliegen der vollständige Bewerbungsunterlagen
  • dokumentierte Anwesenheit von mindestens 80% der Ausbildungsstunden
  • Nachweis der Super- und Intervisionsstunden
  • Einreichung der wissenschaftlichen Hausarbeit

Es besteht die Möglichkeit, eventuell versäumte Ausbildungszeit im darauffolgenden Lehrgang oder an einem anderen Standort nachzuholen.

Kosten

Die Gesamtkosten der Ausbildung zum Zertifizierten Mediator (120 Std., Modul 1-5) beträgt 3.150,00 Euro (netto) zzgl. 19% USt.
Die Ausbildung zum Wirtschaftsmediator inkl. Hochschulzertifikat (Modul 1-6) beträgt 3.950,00 Euro (netto) zzgl. 19% USt.

Alle Module sind zum Aufpreis auch einzeln buchbar.

(* Die Ausbildung ist von der Umsatzsteuer befreit.)

Finanzierungsmöglichkeiten

Es besteht die Möglichkeit sich über die Förderdatenbank des Bundes einen umfassenden und aktuellen Überblick über die Förderprogramme des Bundes, der Länder und der Europäischen Union zu verschaffen.


Trainer

PD Dr. habil. Gernot Barth

Sozialpädagoge; Wirtschafts- und Familienmediator; Vertretungsprofessuren für Sozial-, Schul-, und Allgemeine Pädagogik an den Universitäten Erfurt, Rostock, Braunschweig und Chemnitz; Seminare und Trainings zur Mediation; Lehrveranstaltungen zur Mediation an den Universitäten Erfurt, Jena, Braunschweig, Magdeburg, Chemnitz, Merseburg; Publikationen zur Mediation, Familienhilfe, Schulschwänzern, Diagnostik; Trainer in Mediationsausbildungen und Fortbildungen zum Umgang mit Konflikten

RA Bernhard Böhm

Master of Mediation; Mediationssupervisor, Rechtsanwalt;
www.knpp.de